Wege aus der Armut. Schau hin!

SDG 1 - Keine Armut

Standort: Heidenreichstein - Patriazentrum
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Partnerorganisation: Arche Heidenreichstein, Betriebsseelsorge Oberes Waldviertel

Die begehbare „Spirale der Armut“ in Heidenreichstein lässt dich in reale Geschichten eintauchen. Menschen berichten, wie sie Schritt für Schritt in die Armut gerutscht sind. Beim Gang durch diese Station erlebst du hautnah, wie schnell man den Halt verlieren kann – und wie schwer es ist, wieder aufzustehen.

Armut hat viele Gesichter: Einsamkeit, Ausgrenzung, Hunger, Ohnmacht oder fehlende Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel. Sie betrifft nicht nur Menschen in fernen Ländern, sondern kann uns alle treffen. Entdecke Organisationen und Menschen, die Mut machen. Denn diese Spirale zeigt dir ebenso die Wege hinaus aus der Armut.

SDG 1 im Kontext der Anpassung an den Klimawandel

Menschen, die in Armut leben, verfügen häufig über begrenzte finanzielle Mittel und haben dadurch weniger Möglichkeiten, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Maßnahmen wie die Dämmung des eigenen Hauses oder die Erschließung alternativer Einkommensquellen sind für sie oft schwer finanzierbar. Besonders in ländlichen Regionen kommt hinzu, dass eingeschränkte Mobilitätsmöglichkeiten den Zugang zu Arbeit, Versorgung und sozialen Angeboten zusätzlich erschweren können.

Regionaler Hintergrund & Entstehung

Die Station „Armut“ entstand 2023/24 in einem partizipativen Prozess. In Abstimmungstreffen und zwei Workshops entwickelten Vertreter der Betriebsseelsorge Oberes Waldviertel, des Vereins zur Förderung und Steigerung der Mobilität in Heidenreichstein, der Heidenreichsteiner Arche und des soogut Marktes Heidenreichstein gemeinsam die begehbare „Spirale der Armut“. Im Inneren wird  der Weg in die Armut, außen der Weg aus der Armut heraus nachvollziehbar. Fünf persönliche Lebensgeschichten machen unterschiedliche Erfahrungen und Wendepunkte sichtbar. Ergänzt wird die Station durch Informationen zu regionalen Hilfs- und Beratungsangebote.

Impuls to Go

Armut bedeutet mehr als wenig Geld zu haben. Sie kann mit Hunger, geringer Bildung, Ausgrenzung und dem Gefühl von Hilflosigkeit verbunden sein. Armut kann sich langsam entwickeln und jede treffen. Gleichzeitig sind Menschen in Armut oft besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Doch es gibt Wege heraus – und regionale Organisationen, die dabei unterstützen.

Was kann Menschen helfen, den Weg aus der Armut zu schaffen?