Standort: Leopoldsdorf - Riedl's Genusswelt
Standort auf Google anzeigen
Partnerorganisation: Riedl's Genusswelt
Wieviel Fläche braucht ein Kilo Brot? Was schätzt du? An dieser interaktiven Station in Leopoldsdorf erfährst du, wie viel Ackerfläche nötig ist, um das Mehl für ein Kilo Brot herzustellen. Beobachte, was passiert, wenn Hitze und Dürre, Starkregen und Hagel die Ernte bedrohen.
Mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung kann sich keine gesunde Ernährung leisten. Zusätzlich vernichten Naturkatastrophen wertvolle Ernten. Finde heraus, warum unsere Ernährung eine wichtige Rolle im Kampf gegen Hunger, Verschwendung und Klimawandel spielt. Eine Station, die deinen Blick auf alltägliche Lebensmittel für immer verändern wird.
Der Klimawandel erhöht die Verwundbarkeit landwirtschaftlicher Systeme. Trockenheit, Hitze, Überschwemmungen und veränderte Niederschlagsmuster können zu Ernteausfällen führen und die Ernährungssicherheit gefährden. Eine klimaangepasste Landwirtschaft ist daher besonders wichtig. Dazu gehören widerstandsfähige Anbaumethoden, angepasste Bewässerung, Agroforstwirtschaft sowie ein besserer Zugang zu Wissen, Technologien und finanziellen Mitteln.
Die Station „Kein Hunger“ entstand in Zusammenarbeit mit Riedl’s Genusswelt. In mehreren Abstimmungstreffen wurde zunächst diskutiert, wie die Wertigkeit von Lebensmitteln und ein nachhaltiger Umgang mit ihnen sichtbar gemacht werden können. Ein Büro für Landschaftsplanung und Natur im Garten unterstützten die Ideenentwicklung. Ergänzend wurde ein Vortrag zum Thema „Speiskamme Naturgarten“ organisiert. Im Frühjahr 2024 entstand schließlich ein Beet in Trockensteinbauweise, das mit Kräutern bepflanzt wurde und den Flächenbedarf für Brot sichtbar macht.
Hunger bedeutet mehr, als nur einmal nichts gegessen zu haben. Für viele Menschen ist fehlende Ernährungssicherheit Alltag. Der Klimawandel verschärft diese Situation: Hitze, veränderte Niederschläge und extreme Wetterereignisse erschweren den Anbau von Lebensmitteln. Gleichzeitig werden große Mengen genießbarer Lebensmittel weggeworfen.
Was können wir tun, damit gute Lebensmittel nicht im Abfall landen?